SILENT GREEN // SAVVY CONTEMPORARY BERLIN: ‘All The Days of Our Lives’

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Zu Beginn des Festival Nordwind treffen zwei Künstler*innen und ihre Arbeitsweisen aufeinander: In Kooperation mit Nordwind entwickeln der berühmteste Choreograf Nigerias QUDUS ONIKEKU und die isländische Regisseurin ARNBJÖRG MARÍA DANIELSEN zur Zeit die Arbeit ALL DAYS OF OUR LIVES, die im Sommer bei einer gemeinsamen Residenz in Grönland begonnen hat. Ihre tanztheatrale Performance spielt mit Elementen des lebendigen Widerstands und blasphemischen Beschwörungsritualen. Es gilt Gewalt und Herrschaftsmethoden des einen über den anderen zu entlarven. Das Stück ruft nicht dazu auf aktiv Widerstand zu leisten, im Gegenteil es ruft zu stillem Verweigern auf. "Es ruft auf zur Reflexion darüber, was Migration und Kolonialisierung aus uns gemacht haben. Da wir zu Menschen wurden, die weltweit unsere Daseinsberechtigung nun mit drastischen Mitteln einfordern. Diese open working session ist eine Aufforderung eine neue eingeschworene Sippe zu gründen, eine Gemeinschaft, die sich Stereotypen wie Vorurteilen verweigert.